Diplom-Psychologin

Martina Phillips     

Psychotherapie nach HpG-Was ist das?

Das Heilpraktiker Gesetz (HpG) regelt die Voraussetzungen zur Führung der Berufsbezeich-nung Heilpraktiker. Es handelt sich dabei um eine geschützte Tätigkeitsbezeichnung für Personen, die nach dem HpG die staatliche Erlaubnis besitzen, Heilkunde auszuüben, ohne über eine ärztliche Approbation zu verfügen.

Diplom-Psychologen dürfen heilkundliche Psychotherapie nach dem HpG ausüben, wenn sie gegenüber dem Gesundheitsamt eine Spezialisierung in den Bereichen Diagnostik, Klinische Psychologie, Psychopathologie und Interventionsmethoden nachweisen. Die Ausbildung im Rahmen des in der Regel 6-7jährigen universitären Studiums (inkl. mehrerer Praktika) umfasst den Erwerb weiterer fachspezifischer Kompetenzen, die für die heilkundliche Arbeit als psychotherapeutisch tätiger klinischer Psychologe von großer Bedeutung sind; z.B. fundierte Kenntnisse in den Bereichen Entwicklungs-, Wahrnehmungs-, Persönlichkeits- und Sozialpsychologie, Evaluation und Forschungsmethoden, Statistik und Testpsychologie.

Die berufsrechtliche Legitimation zur Ausübung heilkundlicher Psychotherapie besitzen neben spezialisierten Diplom-Psychologen (siehe: Was ist Psychotherapie nach HpG) die Fachberufe des Heilpraktikers, des psychologischen Psychotherapeuten, des ärztlichen Psychotherapeuten und des Psychiaters

Die Behandlung erfolgt nach unterschiedlichen Therapie Schulen in Abhängigkeit der jeweiligen Ausbildung. Ich arbeite Schulen übergreifend, das heißt kognitiv-verhaltenstherapeutisch und systemisch. Bei der Behandlung von  Kindern stellt die Einbeziehung und die Unterstützung der Eltern eine wichtige Komponente dar. Außerdem lege ich Wert auf die Kooperation mit Ärzten und  wo notwendig und erwünschtmit beteiligten Institutionen (z.B. Schule, Jugendamt).

 

Aus berufsrechtlichen Gründen muss bezüglich der Kostenerstattung für die Psychotherapie (HpG) differenziert werden. Es gilt als Voraussetzung, dass eine klinisch bedeutsame psychische Störung mit Krankheitswert (gemäß den Konventionen der Weltgesundheitsorganisation) fachärztlich festgestellt wurde und deswegen eine psychotherapeutische Maßnahme indiziert ist.
             Die Übernahme der Kosten für eine Psychotherapie (HpG) durch eine
private Krankenkasse hängt vom Versicherungsvertrag zwischen der Krankenkasse und dem Versicherungsnehmer ab. Viele private Krankenkassen erstatten die Kosten ganz bzw. teilweise. Aufgrund der enorm unterschiedlichen Erstattungsmodelle, kann an dieser Stelle leider keine Aufstellung erfolgen. Bitte erkundigen Sie sich vor Antritt der Therapie, ob Ihre private  Krankenversicherung die Kosten übernimmt. Als Selbstzahler spielen Formalitäten für Sie keine Rolle.

Es besteht die Möglichkeit der Kostenerstattung für eine Psychotherapie (HpG) bei gesetzlichen Krankenkassen, wenn der Patient keinen geeigneten Therapieplatz bei einem Vertrags-Psychotherapeuten finden kann (wenn bspw. die Wartezeit bei einem Vertrags-Psychotherapeuten unzumutbar lang oder die Distanz zwischen Wohnung des Patienten und Praxis des Vertrags-Psychotherapeuten unzumutbar groß wäre). Die Bewertung, ob im Einzelfall die Kostenerstattung für eine Psychotherapie (HpG) möglich ist, obliegt der Krankenkasse.

Was bedeutet die Abkürzung HpG?

Welche Interventionsverfahren werden eingesetzt bzw. wie sieht die Psychotherapie (HpG) aus?

Andere Anbieter von Psychotherapie

Was ist Psychotherapie nach HpG?

 

Wie wird die Psychotherapie (HpG) vergütet?

Prinzipiell dürfen alle Störungsbilder – mit Ausnahme psychiatrischer Störungen - behandelt werden.

Welche Störungsbilder werden im Rahmen der Psychotherapie (HpG) behandelt?